Einmal pro Woche eine Taschenlampe, ein Spiegel und fünf Minuten Ruhe wirken Wunder. Suchen Sie Fluglöcher, feines Bohrmehl, Gespinste, Fraßkanten, Larvenhäute. Pheromonfallen für Motten und Klebefallen unter Sockeln liefern Hinweise, ersetzen jedoch keine Ursachenanalyse. Führen Sie ein kurzes Protokoll mit Datum, Geruchseindrücken und Fotos. Diese Chronik macht kleine Veränderungen sichtbar, bevor sie groß werden, und erleichtert im Ernstfall die Kommunikation mit Fachbetrieben.
Ritzen an Fensterrahmen, Spalten an Rohrdurchführungen und lose Dichtungen sind Türen für Kleintiere. Dichten Sie sauber mit geeigneten Materialien ab, montieren Sie Bürstendichtungen unter Türen und setzen Sie Insektenschutzgitter ein. Müll regelmäßig leeren, Futter luftdicht lagern, Krümel sofort entfernen. Ordnung bedeutet nicht Perfektion, sondern Verlässlichkeit: kleine Routinen, immer wieder. So verschwinden Anreize für Schädlinge, und Ihr Zuhause bleibt ruhig, sauber und gut kontrollierbar.
Zedernholz, Lavendelsäckchen und gezielte Pheromonfallen stören Mottenzyklen, ohne Materialien zu belasten. Kieselgur wirkt mechanisch gegen krabbelnde Insekten, sollte jedoch vorsichtig und staubarm angewandt werden. Textilien lassen sich bei -20 Grad über zwei Tage sicher entmotten. Bei Holzwurmverdacht niemals selbst experimentieren: Bohrmehl sichern, Fachbetrieb kontaktieren, Feuchteursachen klären. Die Kombination aus Prävention, sachlichem Monitoring und punktuellen Maßnahmen hält Belastung gering und schützt gleichzeitig Menschen, Haustiere und Möbel.
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